Glossar

An dieser Stelle finden Sie ein Verzeichnis mit Fremd- oder Fachwörtern, die in den verschiedenen Ratgeber-Texten auftauchen. Wir erklären sie hier kurz. Außerdem listen wir auch Abkürzungen auf und verraten Ihnen, was diese ausgeschrieben bedeuten.

A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z

A     B     C     D     E     F     G     H     I     J     K     L     M     N     O     P     Q     R     S     T     U     V     W     X     Y     Z

A

Analtampons: Hilfsmittel, das rektal eingeführt wird und Menschen mit Stuhlinkontinenz das Leben erleichtern soll

Apoplex: Fachausdruck für den Schlaganfall

B

C

Check-up: ärztliche Untersuchung, bei der großflächig nach Auffälligkeiten und Krankheiten geschaut wird

Chirurgie: medizinische Fachrichtung, die sich um die operative Behandlung von Verletzungen sowie auch von Krankheiten dreht

D

E

Einlage: Hilfsmittel für Menschen mit Harninkontinenz

Entlastungsbetrag: Geld, auf das Pflegebedürftige einen Anspruch haben, die in ihrer häuslichen Umgebung versorgt werden. Der Betrag liegt aktuell bei 125 Euro

Enuresis nocturna: meint das nächtliche Bettnässen von Kindern

F

Fritz- oder Derbygriff: Handstücke von Gehstöcken, die sanfte, wellenförmige Formen aufweisen

G

Gadgets: (englisch) sind kleine, handliche Geräte

GdB: Grad der Behinderung

Gehbock und Gehgestell: beide Ausdrücke bezeichnen räderlose Gehhilfen

Geriatrie: ist die Altersheilkunde und -medizin

Gynäkologe: Arzt für Frauenheilkunde

H

Homepage: Internetseite

HPV-Test: Frauen, die sich längerfristig mit humanen Papillomaviren infizieren, laufen Gefahr, dass sich daraus Gebärmutterhalskrebs entwickelt. Der HPV-Test dient der Früherkennung.

Hysterektomie: Entfernung der Gebärmutter

I

IAD: inkontinenzassoziierte Dermatitis

Inko: kurz für Inkontinenz

invasiv: wenn Arzt oder Ärztin bei einer Behandlung oder Untersuchung Gewebe verletzen oder Instrumente in den Körper einführen

J

K

Katheter: Mithilfe von Kathetern kann beispielsweise medizinisches Personal Urin aus der Blase eines Patienten oder einer Patientin ablassen.

Kontinenz: das Gegenteil von Inkontinenz; wenn alle Schließmuskeln tun, was sie tun sollen

L

M

Mammographie: Radiologische Untersuchung der weiblichen Brust zur Früherkennung von Brustkrebs

MD: der Medizinische Dienst

„Mir geht es gut“-Taste: Knopf an der Basisstation eines Hausnotruf-Gerätes, der täglich gedrückt werden muss, um der angeschlossenen Zentrale zu signalisieren, dass die Nutzerin oder der Nutzer wohl auf ist.

Morbus Crohn: nicht heilbare entzündliche Darmkrankheit

N

Neurologie: medizinischer Fachbereich, der sich mit dem Nervensystem beschäftigt

nicht-invasiv: wenn Ärztin oder Arzt bei einer Behandlung oder Untersuchung kein Gewebe zerstören und keine Instrumente in den Körper ihrer Patientin oder ihres Patienten einführen

Nykturie: nächtliches Wasserlassen

O

OAB: overeactive bladder – englisch für überaktive Blase

P

Pessare: Pessare sind kleine Gegenstände, die Frauen sich einführen können. Sie stützen ihr Inneres und stellen so im Idealfall die Kontinenz wieder her.

Pflegegeld: Pflegebedürftige, die ihre Versorgung zu Hause selbst organisieren, können Pflegegeld überwiesen bekommen. Dessen Höhe fällt je nach offiziellem Pflegegrad aus.

Pflegehilfsmittel: Menschen, die zu Hause gepflegt werden, haben einen Anspruch auf Hilfsmittel zum Verbrauch. Die Pflegekasse übernimmt die Kosten in Höhe von bis zu 40 Euro monatlich.

Pflegesachleistung: Während Menschen mit Assistenzbedarf ihr Pflegegeld selbst verwalten können, rechnen die Erbringer sogenannter Sachleistungen ihre Dienste direkt mit der Pflegekasse ab. Das Geld hierfür landet also nicht erst auf dem Konto des Empfängers der Sachleistungen. Wobei Sache hier missverständlich ist, denn gemeint ist beispielsweise der ambulante Pflegedienst, der zu jemandem nach Hause kommt und ihn unterstützt. Die Höhe der Leistungen, die jemand beziehen kann, richtet sich nach dem zugesprochenen Pflegegrad. 

Pflegestützpunkte: Diese Stellen stehen pflegebedürftigen Menschen sowie deren Angehörigen beratend zur Seite. Dem Bundesgesundheitsministerium zufolge stoßen die Länder an, dass Kranken- und Pflegekassen die Stützpunkte einrichten. Wenn der oder die Hilfesuchende das wünscht, soll die Stelle das gesamte Leistungsspektrum für ihn oder sie koordinieren. 

Pieper: Funkhandsender beim Hausnotruf-System

Pollakisurie: häufiges Wasserlassen

Proktologie: Teilgebiet der Medizin, das sich mit dem Darm beschäftigt

Prostatektomie: Entfernung der Prostata

Q

R

Rundgriff: taucht in diesem Ratgeber als Griff-Variante bei den Gehstöcken auf

S

Schwerbehinderung: Als schwerbehindert gilt ein Mensch, sobald er einen Grad der Behinderung von 50 hat. Dann ist er berechtigt, einen Schwerbehindertenausweis zu beantragen.

Screening: englisches Wort, das im deutschsprachigen Raum eine Untersuchung mit besonderem Fokus beispielsweise auf Hautkrebs meint 

Sicherheitsuhren: sind die Outdoor-Varianten des Hausnotrufs

Super-Absorber: Kunststoffe, die als Granulat sehr viel Flüssigkeit in sich aufnehmen können und deshalb in Inkontinenzmaterial und ähnlichen Produkten verarbeitet werden

T

U

unisex: Wenn etwas unisex produziert wird, passt es zur Anatomie diverser Menschen – männlichen, weiblichen und allen dazwischen.

V

Vorlagen: Wenn die Einlage der unfreiwillig abgehenden Urinmenge nicht mehr Stand hält, ist es Zeit, eine Vorlage auszuprobieren. Und auch für Menschen mit einer Stuhl-Inkontinenz ist die Vorlage erfunden worden.

W

X

Y

Z

zytologische Untersuchung: ein Abstrich, der der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs dient